cimer_batthyany1.jpg (96549 byte) Rom mit ungarischem Akzent

 

Alle Wege führen nach Rom, aber nur dann, wenn wir zulassen, dass diese dreitausend Jahre alte Stadt uns ihren Geist, ihre Energie und Schönheit zeigen kann. In der Luft hängende Kuppeln, Menschen in tödlichen Arenen, wahnsinnige Heerscher zwischen den Palmen, so ist diese Stadt ein Hintergrund der träumenden Trümmer der Welt.

Von dieser Stadt aus ging auch das Jahr der ungarische Kultur los und stand im Zusammenhang mit vielen italienische Festen. Der Besuch von Madl Ferenc in Rom und Neapel stärkte die Freundschaft zwischen den beiden Ländern. Der Bürgermeister von Rom sagte auch, als er die Statue von Romulus und Remus übergab, dass ab Herbst auch die in Ungarn hergestellten Trollibuse im Rom fahren werden.

Rom stellte auch viele berühmte Plätze für ungarische Ausstellungen zur Verfügung, zum Beispiel den Palast am Trevi- Brunnen oder die Sankt Marta Kirche.

Es ist ein gutes Gefühl, Ungar zu sein in einer Stadt, wo das vielleicht schönste Gebäude der Palazzo Falconieri ist, der der größte Schatz Ungarns ist. Das Römische Ungarische Institut wurde von Fraknói Vilmos gegründet in der Nähe der Porta Pia im Jahre 1895. Klebelsberg Kuno und Bethlen István gründeten das Collegium Hungarium im Jahre 1927, damit man die ungarischen Kultur kennen lernen kann. Die Aufgabe des Institutes ist es, die Kontakte in Wissenschaft, Kunst und Kultur aufrecht zu erhalten. Dieses Gebäude passt genau in die Reihe der von Papst Gyula gebauten Paläste.

Man hatte Borromini beauftragt, den Neubau des Palast durchzuführen, so wurde es im Barockstil aufgebaut. Es ist auch das Wappen von König Matthias auf den Gebäuden zu sehen und es erinnert uns an die gute Freundschaft mit Italien.

Das größte Interesse in der Literatur besteht für Sándor Márai, Imre Madách und Ferenc Molnár, die Tragödie des Menschen wird gerade zum zehnten Mal übersetzt.

Im Vatikan ist als Fensterbaumeister von der Basilika János Hajnal bekannt. Diese Arbeit wurde 1989 durchgeführt.Das Grab von Kelemen VII. in derBorghese Kapelle ist mit einem Stein von der Burg Esztergom ausgestattet. SilvesterII. ist in Ungarn bekannt, weil er Sankt Stefan die Krone geschickt hat. Die Kirche Santo Stefano Rotondo wurde St. Stefan zu Ehren aufgebaut.

Auf dem nach Garibaldi benannten Platz steht eine Statue von István Türr, er kämpfte für die Freiheit der Italiener.

 

Gebäude im alten Rom

 

Heute wissen wir auch immer noch wenig über die Etrusker. Sie lebten im 8. Jahrhundert vor Christus auf der italienischen Halbinsel. Sie hatten ihre beste Zeit im 5. Jahrhundert vor Christus.Damals hatten sie fast die ganze Halbinsel und ihr letzter König wurde 510 vor Christus verjagt. Ihre Gewohnheiten nahmen später auch die Römer an. Sie hinterließen sehr wenige Spuren, fast nichts.

Die lateinischen Römer lebten lange Zeiten im Sumpf oder in kleinen Dörfern, aber später konnten sie vereinigt werden, und nach der Herrschaft der Etrusker im Jahre 510 vor Christus gründeten sie die Republik und wählten die Konsule. Die Etrusker nahmen fast alle Gewohnheiten an.

Die ersten großen Gebäude waren die stadtartigen Komplexe, die aus dem Bürgerkrieg zurück geblieben waren. Zwischen den Bürgerkriegen und dem Ende des Römischen Reiches sind ein paar langen Jahren vergangen, in diesen Zeiten wurden reichlich Märkte und Gebäude gebaut. Das erste war die Fortuna Primigenia in Prenest, sie wurde zum Ende der Bürgerkriege gebaut.

Um die Römischen Foren wurden eine hohe Wand rund gebaut. Sie spielte eine wichtige Rolle, schützte vor den vielen Feuern in Rom, und sie war auch eine bauliche Abgrenzung. Die Foren waren lang und breit. Die alte römische Stadtmitte war das Forum Romanum, es war ein großer Platz mit vielen Statuen und mit wichtigen Gebäuden.

Die typischen alten Gebäude sind die Theater, sie wurden auf der Hügelseite gebaut und sie hatten eine perfekte Akustik wegen ihrer Formen.

Wichtig waren auch die großen Amphitheatren, wo die blutige Kämpfe stattgefunden haben zwischen Mensch und Tier oder zwischen Mensch und Mensch. Eines dieser Gebäude war das Kolosseum, das war überhaupt das größte auf der ganzen Welt. Später wurden die Spiele eingestellt.

Zur selben Zeit wurden die für die damalige Zeit Luxus- Sachen gebaut, zumBeispiel Brücken und Wasserkanäle. Dann wurden noch Dämme und lange Straßen gebaut.

In der zweiten Phase des Kaisertums wurden die großen und hohen öffentlichen Gebäude gebaut in Rom und in den Provinzen. Es gaben auch Einkaufshallen mit vielen kleinen Geschäften in den größeren Städten.

Das wichtigste Römische Bauwerk ist das Pantheon, es wurde in der Zeit von Hadrianus gebaut. Früher war es mit anderen Gebäuden zusammen gebaut, aber heute steht es ganz allein. Von innen ist es rund und auf dem Dach ist eine große Loch für die Beleuchtung. Von innen bietet es einen ruhigen Eindruck wegen des großen Innenraums. Über dem Eingang ist ein hohes, von acht Säulen gehaltenes Dach. Es ist ein Grab für den wichtigen Herrscher von Italien. Mit den runden Formen erschuf man einen neuen Baustil.

Hadrianus baute in der Nähe von Rom in Tivoli einen herrlichen Villenkomplex, er wurde an der Seite eines Hügels aufgebaut. Dort im

Tivoli wurde auch die Villa de Este aufgebaut, wo die zahlreichen Springbrunnen stehen, und das war ein guter und ruhiger Platz für die großen und bekannten Menschen. Dort verbrachte auch Franz Liszt seine Freizeit.