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Römische Geschichten

Wir waren dank unserer Schule für 2 Wochen in Italien, Rom und empfingen die italienischen Schüler für zwei Wochen hier bei uns in Szigetszentmiklós.

Es war für uns ein unvergessliches Erlebnis diese Zeit in der ewigen Stadt zu verbringen. Unser Programm, das unsere und die italienischen Lehrern zusammengestellt haben, war sehr interessant, aber nicht zu anstrengend, obwohl wir in den ersten Tagen viel unternommen haben. Ich glaube, kaum einige Fremdenführer hätten uns Rom so gut präsentieren können. Wir sahen die meisten Sehenswürdigkeiten, so wie das Colosseum, den „Mund der Wahrheit“ in Santa Maria in Cosmedin, das Forum Romanum, den Tarpei Fels, besichtigten die Vatikanischen Museen und die Sixtinischen Kapelle usw. Unsere Lehrerinnen gaben uns immer kleine Informationen, meist aber erinnerten sie uns an Fakten, die wir schon in Geschichte gelernt haben. Aber wir gingen nicht nur um zu lernen, sondern auch um Spaß zu haben. Wir hatten fast jeden Tag einige Stunden Freizeit, wo wir meist einkaufen und Pizza essen gingen. In den ersten Tagen fühlten wir uns noch ziemlich verloren in der großen Stadt, aber mit der Zeit konnten wir uns schon sehr gut orientieren. An den Abenden waren wir mit unseren Gastfamilien. Wir bekamen italienische Spezialitäten und versuchten uns auch auf Italienisch zu verständigen. Am besten haben wir trotzdem glaube ich die Wörter „uscita“ und „prossima fermata“ gelernt.

Wir haben Rom wirklich gut kennen gelernt und hatten dabei viel Spaß. Damit das alles nicht verloren geht, haben wir eine kleine Zeitung mit unseren Erlebnissen geschrieben und mit Photos gestaltet. Aber ich glaube, diese  Reise werden wir sowieso nie vergessen.

 

            Rosta Claudia

Das Programm

 

 

4. November (Montag)

 

Abflug von Budapest um 17.55, Ankunft in Rom um 19.30
Alle Schüler zu ihren Gastfamilien

 

 

5. November (Dienstag)

Um 8 Uhr Frühstück in der Schule mit den Kuchen der römischen Schüler. Der Direktor begrüßt die ungarischen Lehrerinnen und Schüler. In Piazza di Spagna Besichtigung des Shelley- Keats Museum, danach ein Spaziergang in dem Friedhof neben der Piramide, wo Shelley, Keats und der Sohn von Goethe liegen. Danach freies Program.  Am Abend treffen sich die Schüler in einer Pizzeria.

 

 

 

 

6. November (Mittwoch)

Zu der Römischen Ungarischen Akademie im Falconieri Palast um 9 Uhr
Spaziergang durch den Piazza Navona, Campo d’ Fiori und Piazza del Popolo

Die ungarischen Schüler besichtigen Circus Maximus, den Bogen des Janus, San Giorgio in Velabro Kirche, den Hercules-Tempel, „der Mund der Wahrheit“ in Santa Maria in Cosmedin, den Forum Romanum, den Tarpei Fels, Cordonata, die Aracoeli Kirche und das Denkmal des Viktor Emanuel II. am Nachmittag

 


7. November (Donnerstag)

 

Ein Spaziergang im barocken Rom (Il Gesu, die Loyola St. Ignaz Kirche, die St. Andrea Kirche, die St. Carlo Kirche, Quattro Fontane, Fontana di Trevi)

Am Nachmittag Besuch des Colosseums

 

 

 

 

8. November (Freitag)

Ein Vormittag in der St. Peter Basilika und in der Kuppel

Am Nachmittag haben die Schüler Freizeit


 

9. November (Samstag)

 

Reise nach Tivoli: Besichtigung der Villa d’ Este

Freizeit nach der Besichtigung in Tivoli.

 

 

10. November (Sonntag)

Das Programm planen die Familien

 

11. November (Montag)

Besuch der Katakomben des St. Callixtus und des Pantheons
Nach einer Mittagspause besucht die ungarische Gruppe den Palatinus und das Colosseum.


 

12. November (Dienstag)

Vormittag im Vatikan: Besichtigung der Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle.
Freies Programm.
Nachmittag: Besuch der Engelburg


13. November (Mittwoch)

 

Fahrt mit der Bahn nach Ostia Antica, wo ein alter Hafen liegt, danach Baden im Meer

Freies Programm an der See

 

14. November (Donnerstag)

 

In der Schule spielen die italienischen und ungarischen Jungen ein Fußballspiel, die Mädchen ein  Volleyballspiel
Freies Programm auf der Piazza di Spagna

Besichtigung des Museo Borghese am Nachmittag

 

 

15. November (Freitag)

 

Besichtigung der Moses-Statue in S. Pietro in Vincoli ,
in Piazza Navona die S. Agnese Kirche

zwei Museen auf dem Capitolium
Nach der Mittagspause Treffpunkt bei der Fontana di Trevi.
Besichtigung der Maria in Vittorio, die Extase der St. Teresa

 

16. November (Samstag)

 

Einkaufen auf dem Markt bei  S. Giovanni und Campo de Fiori
Am Abend Abschiedsessen in einer Pizzeria

 

 

17. November (Sonntag)

 

Abflug früh am Morgen von dem Flughafen Fiumcino nach Budapest

 

Jeden Morgen Treffpunkt in der Schule oder bei der Haltestelle Laurentina nach Besprechung


 

 

Fußball

 

 

Italien-Ungarn


 

            Als wir nach Rom geflogen sind, hatten wir einen groβen Plan. Dieser Plan war, dass wir mit den italianischen Schülern  unbedingt ein FuPballspiel spielen wollten, weil wir zeigen wollten, dass wir vielleicht besser sind als sie.

            Dann haben wir mit dem italienischen Lehrer gesprochen und an einem Morgen ging es los. Bevor das Spiel begann, haben wir auch die Hymnen gesungen. Dann begann alles, und in den ersten drei Minuten spielte auch der Vize-Direktor der römischen Schule mit, aber zum Glück hat er keine Tore geschossen. Danach aber gab es einen schönen italienischen  Angriff und -  eins zu null in der fünften Minute, aber wir gaben nicht auf und fünf Minuten später schoss ich den Ausgleichtreffer mit  Unterstützung von meinem Mitspieler Martin. Dann kämpften wir schwer, um das Ergebniss zu halten, aber dann in der letzten Minute schoss die italienische Mannschaft den Siegestreffer. Ich fühlte mich sehr schlecht, weil ich dachte, es kann nichts mehr schief gehen.

            Und wir alle danken für die wunderbare Unterstützung der ungarischen Fans, weil es großartig war. Ich sagte mir später, dass es gar nicht so schlecht, ist  zwei zu eins gegen Italien zu spielen, und alle warteten auf das Rückspiel. Es war ein großes Erlebnis.    


Ungarn-Italien            


Nach der Niederlage gegen Italien hoffte ich auf ein besseres Ergebniss. Ich dachte, wir können es zu Hause schaffen, Italien zu schlagen.

            Wir spielten in der Turnhalle von unserer Schule. Manche Klassen hatten keinen Unterricht und sie konnten uns unterstützen, und sie taten es wirklich gut. Wir sangen die Hymnen, und danach begann das Spiel. Es hat nicht lange gedauert und mein Mitspieler Martin schoss in die Mitte und ich traf den Ball perfekt und wir führten eins zu null. Dann lief Laci nach vorne und schoss noch ein schönes Tor. Zwei zu null! Aber nach der Halbzeit traf die italienische Mannschaft zweimal und so stand es  leider unentschieden. Und das war auch das Ende. Wir mussten  Elfmeter schießen, aber leider trafen wir zweimal und die Römer dreimal, so haben wir also nochmals verloren.

            Ich wollte es einfach nicht glauben. Wir waren alle sehr traurig, aber ohne die Fans wären wir verloren. Ich danke nochmals für alles, aber ich hoffe, eines Tages können wir Italien schlagen.

 

 


                                                                

István Terbe



 

Roma - Athen

 

 


Das Ziel des italienisch-ungarischen Schüleraustausches war nicht der Sport, sondern das Kennenlernen der Kultur der beiden Länder, trotzdem spielte der Sport auch eine Rolle.

 Als wir in November in Italien ankamen, fiel jedem Sportfan der mit Recht weltberühmte Fußball ein. Wir haben sogar in den ersten Tagen gespürt, dass AS Roma in Rom fast vergöttert wurde. Und unter den Spielern ist der Liebling der Frauen,  Francesco Totti äußerst beliebt.

 Wir haben Riesenglück gehabt, dass es uns zu viert  gelungen ist, beim AS Roma AEK Athen Match dabei zu sein. Zwar waren wir alle vier Ungarn, trotzdem konnten wir das Stadion leicht finden, wir mussten nur den orange-rot bekleideten Fans folgen. Die Karten haben wir uns von Spekulanten besorgt, die 50 Euro kosteten, aber wir alle vier waren damit einverstanden, dass es das wert war. Die Stimmung war fantastich, die italienischen Fans haben zusammen gesungen und ihre Mannschaft angefeuert. Es gab zwar

paar Hundert griechishe Fans, aber die Mehrheit war trotzdem damit beschäftigt, die italienischen Fans und die Polizisten zu bewerfen. Außerdem  ist nichts Störendes passiert.

Die Griechen haben ein Tor auf das italienische Tor geschossen, obwohl sie es nicht verdient haben, und so war es ein Dead-end game. Die Italianer waren besser, sie haben aber trotzdem viele Chancen verpasst.

Natürlich spielte nicht nur der professionelle Fußball eine Rolle, denn es gab auch unter den Schüler ein italienisch-ungarisches Fußballmatch und Volleyballspiel. Die Jungs haben Fußball gespielt, die Mädchen Volleyball. Immerzu haben die  Italianer gewonnen, weil sie schon längst zusammengespielt haben und sich aneinander gewöhnt haben.

Es wär gut, wenn der ungarische Fußball das Niveau erreichen könnte, wie in der Zeit der Goldmannschaft und so hätte den nach Ungarn kommenden italienischen Schülern auch der „mit Recht berühmte ungarische Fußball” einfallen können

Farkas Gergő

 



Rom by night

 

In Rom konnte ich nicht nur wunderbare Baudenkmäler kennen lernen, sondern ich bekam auch einen Einblick in die Nachtschicht in einem Krankenhaus. Als wir am zweiten Tag das Forum Romanum besichtigten, bekam ich auf einmal einen heftigen roten Ausschlag an Armen und Augen, später wurde das Jucken immer schlimmer. Es ist wahrhaftig kein sehr angenehmes Erlebnis, mit der überfüllten Metro zu fahren und sich dabei noch immerzu kratzen zu müssen. 1-2 Kalziumtabletten haben zum Glück etwas geholfen. Nach einem sehr gut schmeckenden Abendessen ging es mir dann noch schlechter. Meine Augen waren schon so geschwollen, dass ich kaum etwas sehen konnte! Meine Gastgeber waren sehr erschrocken und alamierten die italienischen und ungarischen Lehrerinnen, die nach dem anstengenden Tagesprogramm nur darauf warteten, mich ins Krankenhaus zu bringen. Ich war natürlich auch dementsprechend begeistert, wer würde schon gerne eine Spritze in den Ferien auslassen… Besonders beruhigend war, dass in dem durch einen Vorhang unterteilten Raum auf der anderen Seite gerade jemand operiert wurde.

Die Lehre aus der Geschichte: Das feine italienische Olivenöl ist nicht immer gut für den ungarischen Magen.

 

Sánta Zsófia, Klasse 10.b

Kleinigkeiten

 


Unfall mit unserem Bus

 

Jeder weiß, wie das Verkehrsverhalten in den Mediterranländern aussieht. Bei einer Stadtrundfahrt in der Stadtmitte passierte es, dass ein kleiner SMART vor uns abgebogen ist, natürlich nicht vorschriftsmässig. Die ganze Gruppe war völlig erschrocken, als wir gesehen haben, dass der Bus das Auto lange vor sich geschoben hat.. Der Bus und der SMART hatte riesiges Glück und es gab kein Opfer.

 


Öffentliche Sicherheit in der U-Bahn

 

Wärend der zwei Wochen, die wir im Rom verbracht haben, sind zwei Brieftaschen in der U-Bahn verschwunden. Zum Glück hatte einer von uns noch rechtzeitig den Versuch des Diebstahls gemerkt und den Diebstahl verhindert.

 

 


„ Was ist das Weiße im Dunkeln? ”

 

Viele von unseren Gästen haben auf ersten Mal in ihrem Leben Schnee in Ungarn gesehen. Deshalb sind natürlich sehr komische Feststellungen vorgekommen, wie: der Schnee ist kalt, das Eis ist glatt…etc.

Wegen der Neuigkeit des Schnees ,haben unsere Freunde spontan in jeder Ecke Schneeballschlachten organisiert. Ihrer Meinung nach ist der ideale Platz für eine Schneballschlacht  vor dem Parlament, wo sonst…

 

Etwas verschwunden!

 

Was sollte bei einer Reise bestimmt nicht fehlen? Der Fotoapparat. Ja natürlich haben wir diesen schon  am Flughafen verloren. Der Verlust des Schulfotoapparates bereitete uns ein schlechtes Gefühl aber stattdessen benutzten wir unseren Eigenen zum Fotografieren.

 

 

Unglückliche Ankunft

 

Rom, spät um 11 Uhr beim Laufband stehend trauten wir  unsere Augen nicht, als wir auf unsere Gepäcke wartend etwas Unerwartetes erblickt haben. Leises Lachen und Mitgefühl. Die Flasche Tokajer im Gepäck von Gergő Farkas hat die sorgfältige Behandlung der Flughafenmittarbeiter nicht überlebt. Seine Kleider wurden total naß und stanken vom Alkohol.

 

Party-time

 

Wenn Du nicht weisst, wie man eine Party  in einer kleiner Wohnung mit drei Zimmern für 45 Leuten organisiert, dann sollte man nach Rom fahren. Dort ist alles möglich. Die Eltern von unserem Party-Geber haben gar nichst von der Tanzparty gemerkt, als sie nach Hause gekommen sind.

 

 

Wein am Flughafen

 

In den zwei Wochen war alles schön und gut, ich hatte nur ein schlechtes Erlebnis. Ich brachte zwei Flaschen ungarischen Wein für meine italianische Partnerfamilie mit, aber ich hatte einen kleinen Unfall am Flughafen in Italien. Der Weißwein zerbrach in meinem Koffer. Meine Kleider schwammen in dem Wein. Ich hatte Glück, weil meine italianische „Mutter” sehr lieb war und meine Kleider auswusch.. Wahrscheinlich war diese Geschichte für andere Leute witzig, aber ich konnte nicht lachen.

 

 

Verirrung

 

Als ich und meine italienische Partnerin mit dem Bus nach Hause fuhren ahnte ich noch nicht was für ein Abenteuer  auf mich wartet. Am nächsten Tag musste meine Partnerin  zum  Gesangsunterricht gehen, drum musste ich alleine mit dem Bus nach Hause fahren. .Zum Glück  kam meine Freundin  auch mit mir nach Hause. Lavinia, meine italienische Partnerin erklärte ganz genau wie ich alleine nach Hause komme. Es war alles in Ordnung bis wir ausstiegen. Dann versuchten wir zu telefonieren, wie wir es mit Lavinia besprochen haben. . Aber mein Händy war kaputt und wir konnten nicht telefonieren. Wir warteten ein bisschen, dann gingen wir zu einer Tankstelle und wir baten den Verkäufer telefonieren zu können. Der Verkäufer verstand aber nicht  Deutsch und Englisch. Wir mussten uns auf italienisch verständigen wie wir konnten. Endlich konnten  wir telefonieren aber die Nummer war falsch. Dann  konnten  wir nur warten. Zwei Stunden später sahen wir ein Auto, das hinter einem Bus fährt. Wir dachten dass es  Lavinia sein muß. Und ja: sie kamen um uns nach Hause zu bringen. Danach lachten wir  nur über diesen abenteuerlichen Abend.