Es war einmal... zur Entstehungsgeschichte des Projekts

 

 

Sommer 2001, Luzern: in der Schweiz findet die XII. Internationale Deutschlehrertagung unter dem Motto: "Mehr Sprachen, mehrsprachig mit Deutsch" statt.

Brigitte Terbe und Anna Maria Curci lernen sich in der gemeinsamen Arbeitsgruppe zum Schwerpunkt "Curriculumentwicklung im Mehrsprachigkeitskonzept" kennen.

Es ist "Sympathie auf den ersten Blick": Die gebürtige Deutsche aus Rostock mit der Leidenschaft für Ungarisch schlägt der  gebürtigen Römerin mit der Leidenschaft für Deutsch vor, ein gemeinsames europäisches Bildungsprojekt mit Schüleraustausch zu starten.

Im Februar 2002 erfolgt der Vorbereitungsbesuch in Rom. Beim Entwerfen der inhaltlichen Schwerpunkte und beim Besichtigen der Kirche, der Unterkirche und des Mithräums in St. Clemente stellt sich heraus, dass der ungarische Schulleiter, Dr. Kóos Ferenc, mehrmals Ehrengast in einem kleinen Dorf in der Basilikata war, aus dem die Mutter der italienischen Koordinatorin stammt.

Die Welt ist klein, die Welt ist bunt! Im Zeichen des gegenseitigen Interesses und des neugierigen Zusammenarbeitens, was gleich andere Lehrerinnen und Lehrer, aber vor allem Schülerinnen und Schülerinnen ansteckt, beginnt das Abenteuer der kulturellen Streifzüge durch die gemeinsame Vergangenheit.