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Die Sehenswürdigkeiten in Rom

1. Das Kapitolium

Der Jupitertempel auf der südlichen Spitze des Kapitoliumhügels war das Zentrum der römischen Welt. Eine kurvenreiche Straße führte vom Forum zum Tempel, der Schauplatz der wichtigsten religiösen und politischen Ereignisse war. Der Hügel und der Tempel wurden zum Symbol der römischen Macht. Die Hauptstädte entwickelten sich nach dem Kopf der Welt – nach dem Muster caput mundi-  selbst der Begriff Hauptstadt ist in mehreren Sprachen auf das Wort Capitolium zurückzuführen. Im Verlauf der Geschichte der Stadt blieb das Capitolium, oder wie es die Italiener nennen Campidoglio,der Sitz der Stadtregierung. In unseren Tagen hat die Stadregierung, die Comune di Roma  ihren Sitz im Renaissance-Palast Palazzo Senatorio.  Auf die Rolle Roms als moderne Hauptstadt weist protzig das riesige weiße Viktor Emanuel- Denkmal hin, das von der Piazza Venezia das Capitolium unglücklich verdeckt. Die bauliche Gestaltung des Hügels stammt aus dem 16. Jahrhundert, als Michelangelo an der sehenswerten Treppe den an der Cordonata zugänglichen wunderbaren Platz geschaffen hat. Unter den drei Gebäudenan diesem Platz haben in zwei von ihnen die Kapitolischen Museen Platz gefunden.

 

 

 

 

2. Das Forum

Das Forum war das Zentrum des Handels, des Rechts und der Politik im altertümlichen Rom.  

In den größten Gebäuden, den Basiliken, verhandelten die Gerichte. Nach dem Schauspielschreiber Plautus wimmelte es in der Umgebung von Rechtsanwälten, Prozessführenden, Spekulanten, Händlern, Straßenmädchen und Nichtsnutzigen. Für Rom wurde das Forum wegen der ansteigenden Bevölkerungszahl zu klein, deshalb ließ Julius Ceasar 46 v.u.Z. ein Neues bauen, seinem Beispiel folgten auch andere Kaiser von Augustus bis Traianus. Die Kaiser ließen zu ihrem eigenen Rum neben den Foren auch Triumpfbögen errichten und etwas weiter östlich ließ Vespasianus das Colosseum errichten, wo sich die Römer von der täglichen Arbeit ausruhen konnten.

 

 

3. Die Traianus-Säule

Diese elegante Marmorsäule ließ Traianus 113 u.Z. zur Erinnerung an die zwei Kriegszüge nach Dacien errichten. Die Säule ist mit dem Sockel zusammen 40 m hoch, genausso viel rde muste von dem Quirinale-Hügel abgetragen werden, um dem Forum des Traianus Platz zu machen. Um die Säule wicklen sich bandartig die Reliefs mit den Ereignissen des Kriegszuges, es beginnt mit den sich auf den Krieg vorbereitenden Römern und endet mit den aus dem land vertriebenen Daken. Als Traianus117 u.Z. starb, wurde seine Asche zusammen mit der Asche von seiner Frau Plotina in einer goldenen Urne  in dem hohlen Sockel der Säule eingeschlossen. Dass die Säule erhalten blieb, ist in erster Linie Papst Gregor ( 590-604) zu verdanken, den eine Szene, in der Traianus der Mutter eines gefallenen Kämpfers Hilfe anbietet, so berührt hat, dass er Gott darum gebeten hat, die Seele des Kaisers aus der Hölle zu befreien.. Gott erschien dem Papst und und verkündetet die Befreiung Traianus’, bat aber den Papst, nicht für noch mehr heidnische Seelen zu beten. Nach der Legende  kam bei der Öffnung der Urne nicht nur der Schädel, sondern auch die Zunge des Laisers hervor und berichtete über die Befreiung aus der Hölle. So wurde die Umgebung der Säule zu einem heiligen Gebiet erklärt und auch die Säule wurde gerettet. Das Denkmal von Trainus stand bis 1587 auf der Spitze der Säule, dann wurde es gegen  das St. Peter- Denkmal eingewechselt.

 

4. Das Haus der Vesta- Jungfrauen

Als aus dem Mädchen eine Vesta- Priesterin wurde, zog sie in das Haus der Vesta- Jungfrauen. Dies war ursprünglich ein riesiger Gebäudekomplex mit drei Stockwerken und 50 Zimmern. Heute sind nur einige Zimmer um den zentralen Hof zu sehen. Dieses Punkt des Forums spiegelt vielleicht am besten die Vergangenheit wieder. Um die Becken der Wasserlilien und Goldfische stehen Statuen ohne Kopf aus dem 3. und 4. Jahrhundert u.Z., die die Vesta-Priesterinnen verkörpern.. Die heileren Stücke wurden in das Museo Nazionale Roma transportiert. An einem Sockel wurde der Name entfernt, weil am Charakter der Vesta-Priesterin ein Schandfleck gefunden wurde. Vielleicht trug sie den Namen Claudia und hatte den Kult durch den Übergang zum Christentum verraten. Der Einritt ist verboten, obwohl es auch noch ganz gebliebene Zimmer um den Hof giebt- nachmal gibt es sogar Treppen ins obere Stockwerk. Wenn wir auf der Südseite in die Zimmereihe blicken, können wir die Reste einer Mühlesehen, mit der die Vesta- Prieterinnen Mehl für das Opferbrot gemahlen haben. Die Backöfen waren im Nachbargebäude.

 

5. Das Colosseum

Das mächtigste Amphitheater Roms wurde unter Vespasianus gebaut 72 u.Z. Die Kaiser und die reichen Bürger veranstalteten hier kostenlose Vorstellungen, sie unterhielen das Publikum mit tödlichen Gladiator- und Tierkämpfen. Das Colosseum wurde unter Berücksichtigung praktischer gesichtspunkte gebaut, durch die 80 Arkadeneingänge kamen die 55000 Zuschauer ohne Schwierigkeiten hinein, aber auch die ästetischen Gesichtspunkte sind beachtenswert. Nach diesem Muster wurden auch mehere andere Amphitheatren des Römischen Reiches gebaut, unter den nocherhlatenen sind das El Djem in Nordafrika, das französische Nimes und Arles das in dem italienischen Verona. Die bieten trotz Vernachlässigung und Zerfall noch immer einen überwältigenden Anblick.

 

6. Der Palatinus

Nach der Legende wurden Romolus and Remus von einer Wölfin in einer Höhle des Palatinus erzogen. Der Paltinus war eine sehr angenehme Umgebung, einige berühmte Personen der Stadt wohnten auch hier. Das Haus von Cicero, dem großen Redner war hier ebeso wi das von Catullus, dem lyrischen Dichter. Aud dem Hügel wurde Augustus geboren, der auch noch als Kaiser diesen bescheidenen Wohnort behielt. Die beiden am besten erhaltensten Gebäude konnten als Häuser von Augustus und Livia identifiziert werden. Die Zurückhaltung des ersten Kaisers wurde von seinen Nachfolgern Tiberius, Caligula und Domitianus nicht eingehalten. Sie bauten den Hügel voll mit protzigen Palästen.Die Ruinen des Palastes von Tiberiusaus dem 16. Jahrhundert sind nter dem farnese- Garten. Die größten Ruinen sind Domus Augustana und Domus Flavia und zwei Flügel dea Palastes von Domitianus und ein späterer Anbau von Septimus Severus.

 

 

 

7. Der Hadrianus- Tempel

Zu Ehren des göttlichen Hadrianus hat sein Sohn Antonius Pius 145 n. Chr. eine Kirche bauen lassen. An der Südseite der Piazza di Pietra bietet sich eine Aussicht auf die reste der Kirche, die in ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert eingebaut wurden. Dieses Gebäude war ursprüngliche das päpstliche Steueramt, sein Bau wurde 1690 von Carlo Fontana und seinem Sohn beendet. Heute ist es das Gebäude der römischen Börse (La brsa). Elf 15 m hohe korintische Marmorsäulen stehen auf einem Sockel, er aus dem vulkanischen Gestein dee Albano-Berge (peperino) Rom  hier aufgestellt wurde.  Die Säulen schmückten die die nördliche Wand der Kirche, hinter ihnen lag das innere Heilgtum, die Cella. Ihre peperino-Wand  ist hinter den Säulen gut zu sehen ebenso wie das Kassttengewölbe der Decke. Die Reliefs, die die durch Rom eroberten Gebiete zeigen, sind heute auf dem Hof des Palazzo Conservatori zu sehen. Sie spiegeln die verhältnismäßig friedliche hadrianische Außenpolitik wider.

 

8. Das Pantheon

Im Mittelalter wurde das Pantheon als „Kirche aller Götter” eine christliche Kirche. und mit der Zeit wurde das großartige Gebäudemit seiner Ehrfurcht errgenden Kuppel ein Wahrzeichen von Rom. Die viereckige Vorhalle verdeckt die riesige Kuppel-Halbkugel, deren Ausmaße und Scönheit mannur on innen richtig bewundern kann. Höhe und Breite der Kuppel sin gleich:43,3 m. Die einzige Lichtquelle ist eine Öffnung im Dach das oculus. Die wunderbare Arbeit und die fantastische Leistung der römischen Ingenieure können wir Kaiser Hadrianus (118-125 u.Z.) verdanken, der das Pantheon  an die Stelle der früheren Kirche des Schwiegersohns von Augustus, Marcus Agrippa baen ließ An den Wänden finden wir Grabplatten angefangen bei Raffaello bis hin zu den Königreichen des modernen Italiens.

 

 

 

 

9.Die Markus-Aurelius-Säule

Die Säule, die eindeutig eine Nachahmung der Traianus-Säule ist, wurde nach dem Tod von Marcus Aurelius 180 u.Z. nach dem Sieg über die Barbarenstämme an der Donau errichtet. Die zwischen der Errichtung der beiden Säulen liegenden 80 Jahre brachten großen Veränderungen in der Kunst: Die einfacheren und plastischen Reliefs mit den Kriegstaten von Marcus Aurelius wird den klassisizistischen Maßstäben und den Wirkungseffekten geopfert. Die Auffassung des Werkes steht dem Triumpfbogen von Konstantin aus dem 4. Jahrhundert viel näher als der Säule des Traianus. Das Heldentum der römischen Soldaten gehört schon der Vergangenheit an, es sind überwiegend barbarische Söldner, ketztendlich ist es eine Ehrenerweisung gegenüber den Besiegten. Die Betonung der überirdischen Elemente signalisiert schon den Anfang den Bruch mit der hellenistischen Tradition und den Anfang der christlichen Kultur. Die aus 28 Marmortrmmeln bestehende Säuée  wurde 1588 auf Anweisung des Papstes Sixtus V.restauriert. Die auf der Spitze stehende Figur des Kaiserswurde gegen eine Bronzestatue von St. Peter eingetauscht. Das aus 20 spiralen Bändern bestehende Relief rezielt über die Ereignisse des Krieges gegen die Germanen (172-173 u. Z.). Die S ule ist 30m hoch, ihr Durchmesse beträgt 3,7 m. In ihrem Inneren führt eine Wendeltreppe an die Spitze.

 

10. Die Piazza Navona

Die elypsenförmige Piazza Navona ist von Gebäuden umgeben, die auf den Ruinen des Stadions von Domitianus gebaut wurden. Im Mittelpunkt vor der Kirche Sant agnese in Agone steht der Oblisk Fontana dei Quattro Fiumi und bringt auch heute eine dramatische Spannung in den Gesamteindruck des Platzes. In der Umgebung haben die Barock-Gebäude das Übergewicht, die schönsten stammen aus der Zeit von Papst Ince X., dem Förderer von Bernini und Boromini. Besonders Aufsehen erregend ist die Gebäudeeinheit Chiesa Nuova, das Znetrum der Fillipinen. Der Orden wurde im 16. jahrhundert von Filippo Neri gegründet.

 

11. Das Esquilino

Das Esquilino ist unter den sieben Hügeln Roms das größte und höchstliegendste Gebiet. Im kaiserlichen Rom zog sich das dichtgedrängte Suburra- Armen-Viertel an der  auf der Forum sehenden westlichen Seite entlang. An der östlichen Seite lebten in einigen Villen reiche Bürger, wie z.B. Maecenas, der Förderer der Künste und Ratgeben von Augustus. Das Gebiet hat über 2000 Jahre hindurch seine Eigenheiten bewahrt: es blieb das ärmste Viertel der Stadt. Heute ist es ein divht bebautes Gebiet. Die Umgebung ist vor allem wegen ihrer Kirchen interessant, viele von ihnen von an den Orten errichtet, wo sich die ersten Christen insgeheim getroffen und ihre Messen gehalten haben, als es ihnen verbotn war, ihren Glauben aus zu üben.

 

12. Circus Maximus

Von dem einst größten Stadion Roms ist heute nicht mehr übrig als nur eine ein langer, mit Gras bewachsener Spazierweg. Der Circus Maximus zieht sich zwischen dem Palatinus- und Aventnus-Hügel hin und hat sich im 4. Jahrhundert u.Z.  immer mehr ausgebreitet bis hin zum Jahre 549 u.Z., wo dort der letzte Wettkampf stattfand. Auf den Rängen hatten 300 000 Zuschauer Platz, die Wetten abschlossen und den Pferde- und Wagenrennen, Tierkämpfen and athletischen Wettkämpfen Beifall spendeten. Die Arena wurde von einer Trennwand (spina) geteilt, auf ihr lagen sieben eierförmige Gegenstände, die die Runden zählten. 33 v.u. Z.  wurden sie durch Bronzedelfine ergänzt, die eine ähnliche Aufgabe hatten. Augustus ließ 10 v.u.Z. eine kaiserliche Loge am Fuße des Palatinus bauen, und die Spina wurde mit dem Obelisken geschmückt, der heute in der Mitte der Piazza del Popolo steht. Im 4. Jahrhundert ließ Konstantin II. auch noch einen anderen Obelisken aufstellen, der steht heute auf der Piazza di San Giovanni in Laterano.